Kanzlei Fathieh – Rechtsanwälte in Heidelberg

Immobilienbewertung | Erbschaftsteuer und Schenkungssteuer

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Rechtsanwalt Dr. Opitz-Bonse berät Sie kompetent und professionell bei Rechtsfragen im Hinblick auf die Themen Erbschaftsteuer und Schenkungssteuer.

Rechtsanwälte der Kanzlei Fathieh

Wird eine Immobilie vererbt oder geschenkt, fallen mitunter Erbschafts- oder Schenkungssteuern an. Diese werden anhand des Wertes einer Immobilie festgesetzt. Daher ist die Immobilienbewertung von entscheidender Bedeutung. Mittlerweile gestiegene Verkehrswerte haben allerdings auch eine höhere Steuerabgabe zur Folge. Wenn nach einer Erbschaft oder Schenkung die Immobilie nicht verkauft werden soll, kann dies Liquiditätsprobleme bei Betroffenen auslösen. Somit ist es für Betroffene äußerst wichtig, die Bewertung einer Immobilie zu überprüfen. Was es hierbei zu beachten gilt, erklärt Rechtsanwalt Dr. Opitz-Bonse.

Bewertungsverfahren bei Immobilien

Die Bewertung ist auf einen Stichtag bezogen. Bei einer Erbschaft ist der Stichtag der Zeitpunkt des Erbes, und bei einer Schenkung fällt dieser auf den Zeitpunkt der Übertragung der Immobilie. Die Steuerfestsetzung erfolgt anschließend anhand des Wertes der Immobilie zu diesem Zeitpunkt. Der Wert einer Immobilie ist abhängig von unterschiedlichen wertbildenden Kriterien. Je nach der Beschaffenheit einer Immobilie ist ein unterschiedliches Bewertungsverfahren einschlägig:

Was kann ich machen, wenn ein falscher Wert ermittelt wurde?

Wenn Ihnen der ermittelte Wert vom Finanzamt unverständlich ist, kann ein Sachverständigengutachten hilfreich sein. Dies kommt vor allem dann in Betracht, wenn ein besonders hoher Wert ermittelt wurde. Dabei muss das Gutachten von einem öffentlich bestellten und beeidigten Gutachter angefertigt werden. Zu beachten ist, dass die Kosten für das Gutachten vom Steuerpflichtigen selbst zu tragen sind. Daher sollte zuvor eine Abwägung erfolgen, ob ein Gutachten im konkreten Fall sinnvoll ist. Hierbei ist es empfehlenswert, sich professionell beraten zu lassen.

Niedrigerer Verkaufswert

Ein niedrigerer Verkaufswert kann zur Wertermittlung einer Immobilie dann herangezogen werden, wenn die Immobilie innerhalb eines Jahres nach der Schenkung oder Erbschaft veräußert wird. Ist der tatsächliche Verkaufspreis der Immobilie niedriger als der vom Finanzwert ermittelte Wert, wird für Berechnung der Steuern der Verkaufswert herangezogen.

Vermietung der Immobilie zu Wohnzwecken

Wird eine Immobilie zu Wohnzwecken vermietet, erfolgt ein Wertabschlag von 10 %. Das heißt, dass das Grundstück nur mit 90 % seines Wertes anzusetzen ist. Dafür muss die Immobilie zum einen in einem Mitgliedsstaat der EU oder EWR liegen und zum anderen nicht Teil eines Betriebsvermögens bzw. eines land- und forstwirtschaftlichen Vermögens sein.

Hinzuziehung eines Rechtsanwaltes

Wenn Ihnen eine Immobilie vererbt oder geschenkt wurde, ist es hilfreich, einen Rechtsanwalt zu Rate zu ziehen. Insbesondere, wenn die Festsetzung des Wertes der Immobilie vom Finanzamt falsch oder unverständlich ist, sollten Sie einen Rechtsanwalt kontaktieren. Dieser kann für Sie, wenn nötig, Einspruch einlegen. Herr Rechtsanwalt Dr. Opitz-Bonse berät Sie kompetent und professionell.

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